Das Überraschungsgeschenk an den Posaunenchor

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Seit über vierzig Jahren fährt der Posaunenchor zu Erholungs- und Übungsstunden in die Altmark. In den letzten 5 Jahren übte er in Ferchland im Jerichower Land. Seitdem sind auch wir als die jüngeren Mitglieder des Posaunenchores mit dabei.
Nicht nur wegen der allgemein schwierigen Situation durch Hygienekonzept und Abstandsregeln war einiges anders. So mussten wir wegen des Verlustes unseres Lieblings-Eiscaffes „Ravello“ eine andere Möglichkeit der Abkühlung aufsuchen. Eine unerwartete Überraschung war auch der Wegfall der Fähre, die uns sonst schnell über die Elbe gebracht hätte. Jedoch hat uns das nicht aufgehalten, unsere gewohnte Abendmusik in Bellingen zu geben.
Am vorletzten Tag unserer Rüstzeit unternahmen wir den üblichen Ausflug in die Gegend. Diesmal besuchten wir die letzte Rohrweberei Deutschlands. Danach spielten wir nun schon zum zweiten Mal zu einer Andacht in der Dorfkirche von Ferchland, bei der erstmalig alle Mitgereisten eingebunden wurden.
Schnell war auch schon der letzte Tag unserer Übungszeit gekommen, und wir machten uns um 9 Uhr auf den Weg zu unserem Abschlussgottesdienst in der Altmark. Den feierten wir wie jedes Jahr mit der Gemeinde Stegelitz. Die dortigen Verantwortlichen haben den 70. Jahrestag der Gründung unseres Posaunenchores nicht vergessen und überreichten – als Andenken an die lange zurückreichenden Besuche des Posaunenchores – ein handgemaltes Bild der Stadt Tangermünde.
Nach dem gemeinsamen Frühstück, dass die Steglitzer mit viel Aufwand vorbereitet hatten, verteilten wir uns auf die Rückfahrgelegenheiten und traten den Heimweg an.

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