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Der Posaunenchor von Königswartha hatte vom 28.Juli – 1. August seine Rüstzeit. Wie jedes Jahr begannen wir unsere Freizeit mit einer Übungs- und Wunschrunde in geselliger Runde. Die Unterkunft in Ferchland hatten wir in diesem Jahr wieder ganz für uns allein und konnten nach Herzenslust üben. Am Donnerstag machten wir einen Ausflug nach Elbe-Parey. Dort, im Erlebnishof, sind wir auf den Kanälen der Elbe mit einem Floss gefahren. Es gab Kaffee und Kuchen, einige aus unserem Posaunenchor musizierten auf dem Floss. Der Ausflug war sehr entspannend und auch lustig, denn so hatte jemand seinen Sonnenhut durch den starken Wind verloren. Diesen bekam er zum Glück wieder.

Am Freitag stand unsere Bläsermusik in Bellingen an. Zuvor wurde die Gruppe mit selbstkreierten Eisbechern verwöhnt, denn der traditionelle Eis-Café-Besuch bei Ravello war leider nicht möglich. Ein großes Dankeschön an unsere Eisfeen! Vielleicht wird es nun unsere neue Tradition? Gut gestärkt, mit Pauken und Trompeten war unsere Abendmusik ein voller Erfolg.

Da wir am Samstag nun mehr Zeit hatten und kein Auftritt in Ferchland anstand, nutzten wir diese zum Proben und Grillen am Abend. Nach einer langen Nacht mussten wir zeitig aufstehen, denn es war schon wieder Sonntag und Packen angesagt. Nach dem Frühstück fuhren wir nach Stegelitz zum Waldgottesdienst – in diesem Jahr passenderweise mit dem Thema Wald. Johanna, unser jüngstes Chormitglied spielte ihr erstes Stück gemeinsam mit dem großen Chor. Nach einem kleinen Imbiss und anregenden Gesprächen machten wir uns auf den Weg nach Hause. Im Gepäck hatten wir viele neue Stücke, tolle Erlebnisse und frohe Herzen.

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Als im Herbst 2020 klar war, dass es wieder einen Lockdown geben wird, setzte ich mich hin und schrieb ein Musikstück. Für Musiker gibt es in diesen Zeiten sowieso nicht viel zu tun. Ich wollte ein Stück schreiben, dass meine Chorsänger ein Stück weit durch den Lockdown begleiten könnte und vor allem den Hörern Mut und Freude geben könnte. Deshalb wählte ich den Psalm 23, das Lied vom Guten Hirten.
… Und ob ich schon wanderte durchs Finstere Tal, du bist bei mir! Das ist ein Satz, der genau in unsere Zeit passt.
Eine Idee war: Jede Stimme ein Lautsprecher. Das ging technisch nicht ganz, aber die Idee mit den 31 Lautsprechern war schon eine technische Herausforderung. Abgesehen davon kenne ich niemand, den ich fragen könnte und es gibt keine Youtube-Videos zu diesem Thema. Als ich das Notebook mit allen Tonspuren startete, knackte und knisterte es, aber nach einigen Stunden Optimierung lief alles. Auch die Programmierung der Lichtanlage synchron zur Musik machte Probleme.
Aber jetzt, über 400 Tonspuren später ist das Werk nun fertig und ich bin dankbar für das positive Echo vieler Besucher. Ich bin immer wieder froh, dass sich Leute von meinen verrückten Ideen anstecken lassen. Deshalb Danke an alle, die mitgemacht haben. Allen voran Heiko Hahnelt, der für die Lichtinstallation zuständig ist und Birger Koch, der die technische Leitung innehat.
Nicht nur 650 Meter Kabel wurden verlegt, 28 Lautsprecher neu angeschafft, Licht gekauft und Halterungen gebaut, sondern auch ein Laptop, 5 spezielle Computer-Soundkarten und einiges mehr.

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Wir als Junge Gemeinde mussten dieses Jahr kreativ werden und eine Möglichkeit finden, das jährliche Krippenspiel trotz COVID-19 aufführen zu können. Eine Idee war, das Krippenspiel online aufzunehmen oder jeder zu Hause seinen Part. Wir hatten Glück und wurden von Pfarrer Mahling auf das Stück von Cornelia von Ruthendorf-Przewoski aufmerksam gemacht. Da in dem Krippenspiel nur wenig Rollen besetzt werden mussten, konnten wir uns einzeln in der Kirche treffen und die Szenen aufnehmen. Einige Rollen mussten nur als Stimme aufgenommen werden.

Uns hat das Organisieren und Umsetzen des Stückes sehr viel Freude bereitet und es war gleichzeitig ein tolles Erlebnis mit Gott. Denn bei der Umsetzung des Stückes hat sich trotz der neuen Situation für uns, sehr vieles gefügt und gut funktioniert, was uns erst später aufgefallen ist. Besonders das Zusammenwirken von verschiedenen Ereignissen durch verschiedene Menschen, das am Ende ein großes Ganzes ergeben hat.

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Am 11. Sonntag nach Trinitatis (dem 15. August 2021) erfolgt in einem Regionalgottesdienst in der Kirche zu Königswartha die feierliche Einführung der neuen Kantorin für unsere Region!

AZ: 6220 Bautzen-Kamenz 2

Der Kirchenbezirk Bautzen-Kamenz sucht einen Kirchenmusiker / eine Kirchenmusikerin für die Region nördlich von Bautzen, der / die die frohe Botschaft unseres Glaubens in vielfältiger Weise zum Klingen bringen möchte.

Wir freuen uns auf einen engagierten Kirchenmusiker / eine engagierte Kirchenmusikerin, der / die mit Ideen Impulse setzt, gerne mit Menschen jeden Alters musiziert, die kirchenmusikalische Verantwortung für diese Region übernimmt und den ehrenamtlichen Chor- und Posaunenchorleitern hilfreich zur Seite steht. Diese Stelle bietet einen großen Gestaltungsspielraum, den wir gemeinsam entdecken wollen.
In der zweisprachigen und naturnahen Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft sind alle Schularten in der näheren Umgebung verfügbar.
Die Evangelische Paulus-Schule in Königswartha bietet weitere Anstellungsmöglichkeiten!

Ein motiviertes Team von hauptamtlich Mitarbeitenden und engagierten Ehrenamtlichen, kirchenmusikalische Laiengruppen unter eigener Leitung und mehrere ehrenamtliche Organisten und Organistinnen freuen sich auf eine Zusammenarbeit. Bei der Wohnungssuche sind wir gerne behilflich.

Auskunft erteilt KMD Markus Mütze, Tel. (01 72) 3 66 82 59.

Weitere Angaben:

  • B-Kirchenmusikstelle; Dienstumfang: 70 Prozent
  • Dienstbeginn zum nächstmöglichen Zeitpunkt;
    Vergütung erfolgt nach den landeskirchlichen Bestimmungen (EG 10)
  • durchschnittlich 10 monatliche Gottesdienste
  • durchschnittlich 45 Kasualien jährlich
  • 1 Kirchenchor in Klix mit 30 Mitgliedern
  • Singen mit Kindern in Vorschule und/oder Kindergarten ist gewünscht – 1 bis 2 jährliche Projekte mit Kindern in der Region (Musicals etc.)
  • 4 jährliche kirchenmusikalische Veranstaltungen (Orgelsommer, Konzerte etc.)
  • 5 in die Arbeit eingebundene ehrenamtlich Mitwirkende
  • 1 Erwachsenen- und Jugendband
  • 2 Posaunenchöre in Neschwitz und Königswartha
  • Paulus-Chor in Königswartha
  • 2 Chöre in Quatitz und Luppa mit anderweitiger Leitung

Bestehende kirchenmusikalische Stellen im Kirchenbezirk:

  • 1 weitere B-Stelle (KMD)
  • 6 weitere hauptamtliche kirchenmusikalische Stellen in den Kirchgemeinden
  • 12 Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter insgesamt

Orgeln im Dienstbereich

  • Kirche Neschwitz: Eule-Orgel, Baujahr 1950, 2 Manuale, 20 Register
  • Kirche Klix: Eule-Orgel, Baujahr 1893, 2 Manuale, 22 Register
  • Kirche Königswartha: Eule-Orgel, Baujahr 1898, 2 Manuale, 20 Register
  • Kirche Luppa: Eule-Orgel, Baujahr 1880, 2 Manuale, 13 Register
  • Kirche Milkel: Schuster-Orgel, Baujahr 1950, 2 Manuale, 26 Register

weitere Instrumente

  • 2 E-Pianos
  • 1 Spinett
  • 1 E-Orgel
  • 4 Klaviere

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