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Am 2. März trafen sich Mitglieder unserer Kirchgemeinde zum Weltgebetstag. Gemeinsam traten wir ein in Gottes Zelt, um Gottesdienst zu feiern und dabei besonders an Paraguay zu denken. Von Frauen dieses Landes wurde dieses Jahr die Gottesdienstordnung erarbeitet. Wir konnten viele Informationen und Eindrücke mit fast all unseren Sinnen wahrnehmen:

Wir hörten etwas über die Geschichte Paraguays, über Pflanzen und Tiere, über das Leben und die Situation der Frauen dort.

Wir sahen Bilder, zum Beispiel von der wunderbaren »Ñanduti«-Spitze und von Flaschenbäumen.

Wir lauschten Melodien des Landes und sangen auch selbst.

Wir kosteten leckere Gerichte, die typisch für das Land sind und tranken den landesüblichen Mate-Tee.

Wir hörten Gottes Wort und dachten im Gebet besonders an das Land und die Menschen dort. Zum Abschluss gab es noch ein vielfältiges Angebot aus dem Eine-Welt-Laden. So ließen wir den schönen Abend durch gemütliches Beisammensein und verspeisen der sehr gut vorbereiteten Gerichte ausklingen.

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Vater Martin hat Besuch
Vater Martin hat Besuch

Am 25. Februar fand in der Pfarrscheune ein Familiennachmittag unserer Kirchgemeinde statt. Wir trafen uns Sonntag-Nachmittag 14:30 Uhr, um gemeinsam Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen. Im Anschluss gab es eine kleine Überraschung:

Olaf Langner las uns die Geschichte »Ein großer Tag für Vater Martin« vor, welche nebenbei, dank einiger Gemeindeglieder und mit vielen Requisiten dargestellt wurde.

Vater Martin, ein armer alter Schuster (gespielt von Bernhard Henninger) erfuhr im Traum, dass Jesus ihn besuchen würde. Vater Martin freute sich. Er wartete sehr aufmerksam und schaute immer wieder gespannt aus seinem Fenster, doch da sah er nur Leute aus dem Dorf. Betrunkene, die vorüberwankten, aber auch einen alten Mann und eine arme Frau mit ihrem Kind, die er beide zu sich ins Haus einlud.
Am Abend war Vater Martin traurig, denn er dachte Jesus war immer noch nicht bei ihm gewesen. – Der alte Schuster hatte ihn nicht erkannt, erst später ist es ihm bewusst geworden:

Jesus sprach: »Ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Wo immer du heute einem Menschen geholfen hast, da hast du mir geholfen!«

Als Abschluss sahen wir uns den sehr bewegenden Film »Amy und die Wildgänse« an. Sogar die Kleinen verfolgten diesen sehr gespannt.

Vielen Dank an alle, die zum Gelingen dieses Nachmittages beigetragen haben!

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Maria und Joseph an der Krippe aufgestellt in unserer Kirche
Maria und Joseph an der Krippe aufgestellt in unserer Kirche

In diesem Jahr konnte man am Heiligabend um 22:00 Uhr in unserer Kirche traditionell ein besonderes Weihnachtsspiel der Jungen Gemeinde erleben.

Erfreulicherweise nimmt der Anteil der interessierten Besucher wieder zu, nachdem in den vergangenen Jahren durch unruhige Besucher die Christnacht stellenweise weniger andächtig verlief.

Durch die Darbietung der jungen Leute konnte die Gemeinde das Wunder der Geburt Christi in einer besonderen Sichtweise erleben.

Das Weihnachtsspiel wird auf jeden Fall noch einmal wiederholt werden!





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Schülergruppe mit Rucksäcken für tansanische Schüler
Schülergruppe mit Rucksäcken für tansanische Schüler

Von den insgesamt 3813 Rucksäcken aus dem Kirchenbezirk Bautzen, die am 19.12. in die Meru-Diözese in Tansania auf die Reise gingen, wurden ca. 800 Rucksäcke im Kirchspiel Königswartha gepackt. 8340 € konnten wir dieser Aktion zuführen. Dies ist ein überwältigendes Ergebnis. Alle Mühe und Aufregung der dabei Engagierten haben sich gelohnt.

Christus sagt uns im Evangelium: »Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.«
So hoffen wir, dass auch die nichtchristlichen Personen, die sich beim Rucksack-Packen beteiligt haben, nicht ärgerlich darüber sind, dass sie nicht persönlich benannt werden. Dies unterscheidet den Spender vom Sponsor. Also herzlichen Dank im Namen Jesu!




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Bereits im Jahre 2005 war das Kloster für unsere Gemeinderüstzeit ein ganz besonderer Versammlungsort. Nun waren wir in diesen Jahr wieder dort – für manche aus unsere Gruppe ein bekannter für andere ein neu zu erschließender Ort.

Von Donnerstag Abend bis Sonntag nach dem Mittag waren 34 Leute, Alter 4 Jahre – Seniorenalter, zu Gast in den Mauern des Klosters. Wir hatten uns vorgenommen, gemeinsam über unser Leben als Christen nachzudenken. Das wollten wir in ernsthafter Bibelarbeit, beim Basteln mit den Kindern, bei Spiel und Spaß und beim Musizieren tun.

Pfarrer Kecke und seine Frau hatten ein Thema für unser Zusammensein ausgesucht: Der Baum – Sinnbild für ein Leben, für Gemeinde, für Entwicklung…. Am Freitag Morgen wurde zur Tat geschritten, als erstes im Klostergarten Material gesammelt und dann gemeinsam ein imposanter Baum gestaltet – zusammengeklebt, gebunden, geflochten und gesteckt.

Er hat uns bei unseren Bibelarbeiten, beim Singen und Spielen, sogar beim Essen (während einer kurzen Wanderung wurde als Proviant Baumkuchen mitgenommen) immer wieder inspiriert.

Mit uns war Pfarrer Meier aus Klix in Osek. Er hat Donnerstagabend über die Bedeutung der Klöster und das Klosterleben berichtet. Wir nahmen uns für diesen Aufenthalt vor, uns nach dem Tagesablauf des Klosters zu richten. So nahmen an den Andachten am Morgen und am Mittag im Klosterzenrum und abends in der Kirche nicht nur die Erwachsenen, sondern auch die kleineren Kinder teil.

Frau Butter hat als Teilnehmer unserer Rüstzeit ganz spontan noch am Sonntag der Rückreise ihre Gedanken zu diesem Wochenende aufgeschrieben und uns für diesen Bericht zur Verfügung gestellt. Daraus folgender Auszug:

»Diese Tage gehören zu meinem Leben und sie haben mich bewegt, bereichert, mir die Augen für bisher Verhülltes geöffnet, mir Unbekanntes nahe gebracht. Ich war aufgenommen in einen Kreis, von dem Wohlfühlen zu mir kam. … Ich stehe heute noch ganz unter dem Eindrücken, wie die Klostermauern, diese Klosterbleibe in mir nachklingt. … Der Gang zum Morgen-, Mittags- und Abendgebet war ein Geschenk in diesen Tagen. Die Höhe und Weite der Gänge, der Treppenbereiche der Räume. Da weht Gottes Geist – so habe ich das empfunden. …

Ich möchte noch erzählen, wie schön die gemeinsamen Stunden tagsüber waren, das Nachdenken über den Baum. Wie reichlich und gründlich das vorbereitet war. Wie alle mitgemacht haben! Die Freude, die die Kinder erlebt haben, war nicht zu übersehen, wenn ihr Abendlied durch die Gänge hallte. Wie sie im Finsteren mit ihren Laternchen herumhüpften. Das Lachen und Schwatzen und lauthals Weinen. Die Geduld und die liebe Zuwendung der Eltern zu ihren Kindern. Wir haben es nicht übersehen. Es tat gut. Uns Alten besonders.

   Was braucht der Mensch?
       Einen Stuhl, einen Tisch,
           Einen Teller und einen Becher,
               Besteck fürs Essen der Nahrung,
                   Und die menschliche Gemeinschaft.«

Und genau das ist es! Wir brauchen Gemeinschaft. Liebe Gemeinde, ich möchte die Gelegenheit nutzen und Sie an dieser Stelle zu unserer Rüstzeit im Jahr 2007 einladen.

Bitte merken Sie sich den Termin schon jetzt vor: Letztes Wochenende in den Herbstferien im Oktober.

Mit besten Grüßen

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