Unsere Gäste aus Tanzania haben uns 50 T-Shirts als Gastgeschenk für unsere Gemeinde mitgebracht, auf denen dieser Satz abgedruckt ist.
Das Interesse der Kinder in der ev. Grundschule in Frankenthal an den Ausführungen von Zephania Gadi Munuo, dem Lehrer in unserer Partnergemeinde, verdeutlicht dies. Fast jedes Gebet unserer Gäste enthält einen Dank für Dinge, die für uns so selbstverständlich erscheinen. Unvorstellbar für sie ist, dass in einer Federmappe für nur einen Schüler sich 16 Stifte und zwei Füller befinden. Sie fragten die Schüler, wie viele Waisenkinder in ihrem Dorf wohnen. In Kyuu einem Ort mit 2600 Einwohnern, sind es 86.
Wir brauchen einander, zum Beispiel um die Relationen unseres satten Lebens wieder einmal gerade zu rücken. Wer immer sich auf eine Begegnung mit unseren christlichen Brüdern einlässt und sich nicht westlich distanziert zurückhält, wird reicher, garantiert.
Die gemeinsame Feier des Heiligen Abendmahls mit dem Pfarrer Kweka hat keinen kalt gelassen, der gekommen ist.
Das originale Friedhofs-Kreuz aus dem Jahr 1954 bedurfte einer Sanierung. Nach der Demontage wurde sichtbar, welche Schäden der Zahn der Zeit über die vielen Jahre an dem Kreuz hinterlassen hatte.
Engagierten Gemeindegliedern gelang es, einen neuen Vertikalbalken (der dafür eine lange Zeit trocknen mußte) mit dem orignalen Vertikalbalken nun als Horizontalbalken zu einem neuen Kreuz zu verbinden. Die originale Jahreszahl 1954 ist daher auf der Rückseite des Kreuzes erhalten geblieben!
In der Predigt wies unser Pfarrer darauf hin, wie das Kreuzessymbol weitläufig als ein Zeichen des Todes wahrgenommen wird. Für Christen jedoch gilt, was Paulus in 1.Kor.1,18 feststellt: »Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden: uns aber, die wir selig werden, ist es eine Gotteskraft!«
Herzlichen Dank allen, die mit Material, Arbeitszeit, handwerklichem Geschick und Geld die Neuerrichtung ermöglichten!
Kindergottesdienst im Freien
Für die anwesenden Kinder war der Kindergottesdienst im Freien eine willkommene Besonderheit.
Mehr als 80 Kinder zwischen 6 und 13 Jahren aus den Gemeinden Guttau, Klix, Königswartha, Malschwitz und Neschwitz erlebten in den Osterferien zwei tolle Kinderbibeltage. Höhepunkt war wie immer das abenteuerliche Geländespiel. Für das leibliche Wohl war Dank einsatzfreudiger Eltern und Sponsoren immer bestens und in Fülle gesorgt. Dafür danken wir ganz herzlich!
Wie so oft auch hier: Die Schäden waren größer als gedacht...
Unser Hausmeister Herr Weiß, der Zivildienstleistende Falk Grossmann und die Zimmerer der Firma Hoffmann haben mit viel Elan und Freude an der Arbeit die Sanierung von Dach und Mauerwerk des Nebengebäudes vorangetrieben.
Das Richtfest wollen wir am 20. April feiern, da in der Karwoche die Zeit nicht angemessen war.