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Ein Bericht von Hannah Langner

Seit dem 23. August 2021 bin ich nun in Belfast in Nordirland. Die Zeit mit der Gemeinde und meinen Teamkollegen ist so bereichernd und ich bin jeden Tag dankbar, dass ich diese Möglichkeit habe. Für alle, die nicht wissen, was ich genau mache, hier die Kurzfassung: Ich habe mich bei einer Organisation mit dem Namen „Pais“ beworben. Das Wort ist griechisch und bedeutet „ein Königskind als Diener“. Pais gibt es auf sechs Kontinenten und die Vision ist, dass eines Tages jeder Christ es zu seinem ersten Anliegen macht, Gottes Königreich auszubreiten, und ausgerüstet ist, es so zu tun, wie Jesus es vorgelebt hat. Und ich würde dabei unterschreiben, dass wir genau das versuchen umzusetzen. Wir haben am Anfang des Jahres ein zweiwöchiges Training bekommen und sind dann in unsere Arbeit gestartet. Wer mehr darüber wissen möchte, kann super gerne auf meinem Blog www.hannaheastbelfast.com vorbeischauen. Dort berichte ich von meinem Jahr und versuche euch möglichst detaillierte und nachvollziehbare Einblicke zu geben.
Weihnachten nicht zu Hause zu sein, hat mich manchmal ganz schön traurig gemacht, aber im Endeffekt war ich froh, nicht geplant zu haben, nach Hause zu kommen. Mit den Coronaregeln in dieser Zeit wäre das sowieso nicht ohne Probleme gegangen und so konnte ich das nordirische Weihnachtsfest hautnah miterleben. Weihnachten wird hier am 25. Dezember gefeiert. Wir waren am 24. um Mitternacht in einem Gottesdienst und haben sozusagen in den Weihnachtstag hineingefeiert. Am Morgen des 25. Dezembers trifft man sich dann im Wohnzimmer, hat normalerweise „Stockings“ am Kamin hängen und packt die Geschenke aus. Wir hätten niemals damit gerechnet so reich von unserer Kirchgemeinde beschenkt zu werden, aber wir haben tatsächlich eine Stunde gebraucht, um alle Geschenke auszupacken. Danach geht man in die Kirche und verbringt den Tag im Kreis der Familie.

Wir wurden von einem Ehepaar aus der Kirche eingeladen und durften Weihnachten mit ihnen verbringen. Es gab Truthahn und Würstchen im Speckmantel, außerdem Rosenkohl und Kartoffeln. Auch ein Nachtisch durfte nicht fehlen und wir durften super leckeren Schokoladenkuchen genießen. Wir haben gesungen, Spiele gespielt, Geschenke ausgepackt, uns unterhalten und mit den Geschenken der Kinder gespielt (natürlich mit den Kindern zusammen). Alles in allem war es ein gelungenes Weihnachtsfest und doch habe ich die Besinnlichkeit einer deutschen Weihnacht und Königswartha manchmal etwas vermisst.
Silvester durfte ich mit meiner besten Freundin in London verbringen, was ebenfalls eine tolle Erfahrung war. Erstens durfte ich sie wiedersehen und zweitens haben wir gemeinsam die größte Stadt Europas erkundet. Sechs Tage voller Sightseeing und dankbar sein für die vielen Möglichkeiten und Chancen im Jahr 2021. Ein gelungener Jahresabschluss und Neuanfang in 2022.
Ich hoffe es geht euch allen gut und ihr hattet ebenfalls schöne Weihnachten und einen guten Rutsch.
Ganz liebe Grüße aus Nordirland!

Mehr Informationen (und auch die Möglichkeit zum Spenden) gibt es auf www.hannaheastbelfast.com

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Der Förderverein unserer Kirchgemeinde hat Ende letzten Jahres mit den vorbereitenden Arbeiten für einen neuen Fahrradstellplatz begonnen. Noch in der Adventszeit rückte Jens Strauß mit seinem Bagger an, um die Erdarbeiten durchzuführen. Sobald die Witterung es zulässt, soll nun auf dem Alten Friedhof ein Stellplatz für Fahrräder entstehen, damit radelnde Touristen und Gottesdienstbesucher einen sicheren Platz für ihren Drahtesel haben.

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Dźěłarnička ewangelskich Bjesadow 2021

Přeprošujemy sobotu, 9. oktobra, wšěch zajimcow wutrobnje na dźěłarničku Bjesadow do Rakec. Na wobdźělnikow čaka sćěhowacy program:
14.00 hodź. witanje w farskej bróžni w Rakecach (Farski puć 1)
14.05 hodź. nutrnosć
14.15 hodź. serbska konwersacija, mjez druhim ze žortnym kwisom
15.15 hodź. swačina ze wšelakimi informacijemi a pokiwami
16.00 hodź. wustup skupiny Serbska reja w awli Pawołskeje šule (Winicowa 1) z programom za dźěći a dorosćenych.
Wutrobnje přeprošujetej Rakečanska Bjesada
a Serbske ewangelske towarstwo

Corony dla płaći na zarjadowanju prawidło 3g (geimpft / genesen / getestet)!

Workshop der evangelischen Bjesadagruppen 2021

Wir laden für Sonnabend, den 9. Oktober herzlich zum Workshop der evangelischen Bjesadagruppen ein.
Auf die Teilnehmer wartet folgendes Programm:
14:00 Uhr Begrüßung in der Pfarrscheune
14:05 Uhr Andacht
14:15 Uhr sorbische Konversation, u. A. mit einem lustigen Quiz
15:15 Uhr Kaffeepause
16:00 Uhr Auftritt der Gruppe Sorbischer Tanz in der Aula der Paulusschule mit einem Programm für Kinder und Erwachsene.
Die Bjesadagruppe Königswartha und der Sorbische evangelische Verein laden herzlich ein.

Wegen der steigenden Zahl der Coronainfektionen gilt während der Veranstaltung die 3 g-Regel (geimpft / genesen / getestet)!

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Der Posaunenchor von Königswartha hatte vom 28.Juli – 1. August seine Rüstzeit. Wie jedes Jahr begannen wir unsere Freizeit mit einer Übungs- und Wunschrunde in geselliger Runde. Die Unterkunft in Ferchland hatten wir in diesem Jahr wieder ganz für uns allein und konnten nach Herzenslust üben. Am Donnerstag machten wir einen Ausflug nach Elbe-Parey. Dort, im Erlebnishof, sind wir auf den Kanälen der Elbe mit einem Floss gefahren. Es gab Kaffee und Kuchen, einige aus unserem Posaunenchor musizierten auf dem Floss. Der Ausflug war sehr entspannend und auch lustig, denn so hatte jemand seinen Sonnenhut durch den starken Wind verloren. Diesen bekam er zum Glück wieder.

Am Freitag stand unsere Bläsermusik in Bellingen an. Zuvor wurde die Gruppe mit selbstkreierten Eisbechern verwöhnt, denn der traditionelle Eis-Café-Besuch bei Ravello war leider nicht möglich. Ein großes Dankeschön an unsere Eisfeen! Vielleicht wird es nun unsere neue Tradition? Gut gestärkt, mit Pauken und Trompeten war unsere Abendmusik ein voller Erfolg.

Da wir am Samstag nun mehr Zeit hatten und kein Auftritt in Ferchland anstand, nutzten wir diese zum Proben und Grillen am Abend. Nach einer langen Nacht mussten wir zeitig aufstehen, denn es war schon wieder Sonntag und Packen angesagt. Nach dem Frühstück fuhren wir nach Stegelitz zum Waldgottesdienst – in diesem Jahr passenderweise mit dem Thema Wald. Johanna, unser jüngstes Chormitglied spielte ihr erstes Stück gemeinsam mit dem großen Chor. Nach einem kleinen Imbiss und anregenden Gesprächen machten wir uns auf den Weg nach Hause. Im Gepäck hatten wir viele neue Stücke, tolle Erlebnisse und frohe Herzen.

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